Migration und schulischer Wandel: Elternbeteiligung by Sara Fürstenau, Mechtild Gomolla

By Sara Fürstenau, Mechtild Gomolla

Damit Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Bildungsvoraussetzungen, Identitäten und Lebenshintergründen in der Schule optimum gefördert und Bildungsungleichheiten abgebaut werden können, sind koordinierte Interventionen auf der Unterrichts- und Schulebene notwendig. 'Migration und schulischer Wandel' führt in Erkenntnisse der Schul(qualitäts)forschung mit Perspektiven für eine inklusive Bildungspraxis in der Einwanderungsgesellschaft ein. Jeder Band enthält theoretisches Grundlagenwissen, Forschungsergebnisse sowie Strategien und Praxisbeispiele zu einem zentralen Feld der Unterrichts- und Schulentwicklung.
'Elternbeteiligung' thematisiert die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Eltern im sprachlich und sozio-kulturell heterogenen Kontext. Es geht u.a. um die strukturellen Rahmenbedingungen des Verhältnisses von Schule und Familien, die Rolle der Eltern für Schulerfolg, unterschiedliche Formen und professionelle Kompetenzen für eine erfolgreiche Kooperation, Bildungsstrategien zugewanderter Eltern und den Wandel von Elternpartizipation im Kontext aktueller Bildungsreformen.

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München; Weinheim 2002. : Die verborgenen Mechanismen der Macht. Hamburg 1992. 46 Elternbeteiligung in der Schule Centre for Educational Research and Innovation/Organisation for Economic Co-Operation and Develoopment (CERI/OECD): Parents as Partners in Schooling. Paris; CERI/OECD 1997. : Leave No Child Behind: Preparing Today‘s Youth for Tomorrow‘s World‘. New Haven 2004. : Empowering the Powerful: a discussion of the interrelation of government policies and consumerism with social class factors and the impact of this upon parent interventions in their children‘s schooling.

School, Family, and Community Partnerships: Your Handbook for Action. Second Edition. Thousand Oaks 2002. : Parental involvement and students‘ academic achievement: A metaanalysis. Educational Psychology Review, 13(2001), S. 1–22. : Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Frankfurt/M. 1994. : Schulentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft. Strategien gegen institutionelle Diskriminierung in England, Deutschland und in der Schweiz. Münster et al. 2005. : Wissenschaftliche Begleitung „Kinderwelten – Vorurteilsbewusste Bildung in Kindertageseinrichtungen.

Die Rolle der Expertinnen und Experten, die Probleme definieren fi und Lösungen vorschlagen, bleibt auf Seiten der Schule und anderer Institutionen – die Beteiligung von Eltern wird eher als Unterstützung der professionellen Anstrengungen definiert. fi In dieser Perspektive gerät mangelnde Beteiligung von Eltern kaum als kollektives und strukturelles Problem, das zumindest teilweise auch ein Problem der Schule darstellt, in den Blick. Schwierigkeiten werden hauptsächlich als individueller Mangel an Interesse, Wissen und Fähigkeiten von Eltern gerahmt.

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